: Aeschbachers Gäste haben alle etwas gemeinsam: Sie sind zurück auf der Bühne des Lebens. DJ Tatana feiert ihr Schweizer Comeback. Philipp Gurts Jugendjahre in Heimen und Anstalten waren eine Höllenqual, die er heute mit links wegsteckt. Sonia Genoese malt die Gegenstände, die sie zum Leben braucht, und lanciert so
den Tauschhandel neu. Und Balian Buschbaum steckte früher in einem Frauenkörper. Nach einer Geschlechtsumwandlung startet er neu durch.
Philipp Gurt
erlebte als Kind und Jugendlicher eine beispiellose «Heimkarriere»: Gewalt, sexueller Missbrauch, Jugendhaftanstalten und Zwangspsychiatrie haben sich in die Seele des Bündners eingebrannt.
Dennoch sieht sich der heute 42-Jährige keineswegs als Verlierer. Im Gegenteil – sein Credo lautet: «
Manches Opfer ist viel stärker als der Täter.»
DJ Tatana
ist zurück. Die «Queen of Trance» tourte in den vergangenen zwei Jahren um die Welt und liess nur zu gern auch einmal die Seele baumeln.
Jetzt gibt die tiefgründige Musikerin in der Schweiz ihr Comeback und mischt wieder tüchtig auf, ab und mit.
Sonia Genoese
lässt den Tauschhandel neu aufleben. So malt die Künstlerin, was in der eigenen Küche oder Stube fehlt, und tauscht ihre Bilder gegen genau das, was auf ihnen zu sehen ist.
Der Handel floriert, Genoeses Bilder gehen weg wie frische Brötchen. Nun will die Malerin drei Monate lang ganz ohne Geld über die Runden kommen.
Balian Buschbaum
wurde zum Mann – mit allem Drum und Dran. Denn als transsexuelle Yvonne fühlte er sich im Körper einer Frau gefangen.
Nach Hormontherapien und Operationen schaffte Buschbaum einen glücklichen Neustart. Bei Aeschbacher erzählt der 30-jährige Sportler aus seiner Lebensgeschichte, beschreibt den Weg zur wahren Identität und berichtet über seine Geschlechtsumwandlung.
Bild: Copyright SF / Merly Knörle